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Endlich ist es soweit...

Du bist auf dem Weg zu "Deiner" Fahrschule, um Dich zur Ausbildung zum Erwerb einer Fahrerlaubnis anzumelden. Aber wie sieht der Ablauf der Ausbildung bis hin zur Aushändigung des Führerscheins aus? Was muß man beachten?

Hier ein paar Hinweise und Tipps:

Zunächst benötigt man (wer noch keinen Führerschein besitzt!) den Nachweis über die Teilnahme an einem Kursus über lebensrettendende Sofortmaßnahmen am Unfallort (Rotes Kreuz, Arbeiter Samariter Bund, etc.) oder eine Bescheinigung über einen Erste-Hilfe-Lehrgang. Das Alter solcher Bescheinigungen spielt hierbei keine Rolle. Auch eine gültige Sehtestbescheinigung (Augenarzt, Optiker, TÜV u.A.), die nicht älter als zwei Jahre ist, muß bei der Behörde vorgelegt werden.

Diese Unterlagen mit einem Antrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis, einem biometrischen Passbild und etwas Geld (ca. 40-50 €) geht es nun zum Bezirks-/Einwohnermeldeamt des Erst-Wohnsitzes. Dort wird der eigentliche Antrag auf Erteilung / Erweiterung des Führerscheins gestellt. Dieser Antrag sollte spätestens zwei Wochen nach der Anmeldung in der Fahrschule bei der Behörde gestellt sein.

Während der Antrag bei der Behörde geprüft und bearbeitet wird (ca. 3-4 Wochen), sollte mit der Ausbildung begonnen werden, da es ja eine Mindestzahl von Theoriebesuchen gibt (Kl. B = 14, Kl. A = 16) und auch die praktischen Stunden begleitend sein sollen.

Die theoretische Prüfung darf nach neuem Recht 3 Monate, die praktische Prüfung 4 Wochen vor Erreichen des für die beantragte Fahrerlaubnis vorgeschriebenen Mindestalters abgelegt werden.

Übrigens, bei Erweiterungen der Fahrerlaubnis muß der Antragsteller ausdrücklich auf die vollständige Umdeutung der alten Klasse drei hinweisen, will er nachher noch LKW bis 7,5t und deren Anhänger führen!